5.4 Pausengestaltung
Pausen sind wichtig – und bei digitalen Events noch viel wichtiger! Videokonferenzen sind anstrengend. Versucht deshalb, alle 45-60 Minuten eine Pause einzuplanen. Selbst 5 Minuten helfen, um danach mit neuem Elan weiterzumachen.
In Bewegung bleiben
Insbesondere dann, wenn alle die Pause nutzen, um sich zu bewegen. Als Moderator:innen könnt ihr dazu auffordern, in der Pause wenigstens einmal um den eigenen Stuhl zu gehen. Oder aber, ihr schickt den Teilnehmenden einen youtube-Link zu einem Song, zu dem sie in der Pause bei aus- oder eingeschalteter Kamera tanzen können. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt; Hauptsache: Bewegung!
Wie auch auf analogen Veranstaltungen, lassen sich Pausen hervorragend zum Netzwerken nutzen. Sie sind wichtig für die Stimmung auf eurer Veranstaltung. Deswegen überlegt euch auch, ob ihr nicht gemeinsame Pausen ermöglichen möchtet.
Gemeinsam essen und austauschen
Beim openTransfer CAMP goes digital haben wir dazu „Pausenräume“ (Zoom-Meeting-Räume) genutzt. Zwischen den Veranstaltungsteilen konnten sich die Teilnehmenden freiwillig Kleingruppen zuordnen. In einer Pause fanden sich Teilnehmende nach der ersten Ziffer ihrer Postleitzahl in Untergruppen zusammen.
Bei längeren Veranstaltungen bietet sich auch eine gemeinsame Mittagspause an. Beim digitalen openTransfer CAMP haben wir vorab ein Video zur Verfügung gestellt, in dem ein Teammitglied eine Linsensuppe kochte – verbunden mit der Aufforderung, diese selbst nachzukochen. Auch in der Mittagspause gab es thematische „Pausenräume“: Für diejenigen, die die Linsensuppe gekocht haben, andere z.B. für Kaffeetrinker oder Hobbyköch:innen.
Bei einer anderen Veranstaltung haben die Ausrichter vorab ein Paket mit einem Rezept und Essenszutaten an alle Teilnehmenden geschickt. Auch so konnte man dann gemeinsam dasselbe essen - auch das verbindet.
Durch die thematischen Vorgaben, egal ob privat oder professionell, wird die digitale Stille des ersten Moments gebrochen. In jedem Raum war außerdem ein Mitglied unseres Teams, das technischen Support geleistet hat und moderiert, wenn nötig.
In jedem Fall: Achtet darauf, dass es trotzdem genug „richtige Pausen“ gibt, sodass die Teilnehmenden eure Vernetzungsangebote auch annehmen.
Auch über externe Kommunikationskanäle, zum Beispiel slack oder telegram, kann in den Pausen Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen. Moderiert diese Kanäle aktiv und fordert zum Beispiel dazu auf, Fotos oder Stimmungsbilder zu posten.

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